• Biji Berxwedana Rojava

    Solidarität mit dem Widerstand von Rojava – Massaker verhindern! Jonk Lénk hat am Freitag Nachmittag eine Aktion vor der türkischen Botschaft in Luxemburg durchgeführt. Mit buntem Rauch, einem Transparent und einigen Fahnen begaben sich Aktivist*innen vor die Botschaft, um dort gegen den türkischen Angriffskrieg auf die selbstverwalteten kurdischen Gebiete im Norden Syriens, die demokratische Föderation Rojava, zu protestieren.Nachdem die kurdischen Kräfte, allen voran die Volksverteidigungseinheiten YPG und die Fraueneinheiten YPJ unter vielen Opfern die Organisation Islamischer Staat so gut wie zerschlagen haben. (wir erinnern uns an den gefeierten Widerstand von Kobane 2014), greift die Türkei mit verbündeten Djihadist*innen den Kanton Afrin an. Die türkische Armee macht keinen Unterschied zwischen Zivilbevölkerung und…

  • Solidaritätsmessage an die Genoss*innen in Österreich

    Es passiert gerade. Zentraleuropa erlebt derzeit einen immer stärkeren Rechtsruck, nicht nur hat es die AfD in den Bundestag geschafft, auch in Österreich gibt es nach 17 Jahren wieder eine schwarz-blaue Regierung. Die FPÖ unter Strache und die ÖVP unter Kurz stehen zusammen für Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Anfeindungen gegen Arbeiter*innen und Mieter*innen.Ein paar Beispiele:Schon bevor Schwarz-Blau 2017 gewählt wurde, hat sich Kurz mit dem Schließen der Balkanroute einen Namen als Außenminister gemacht. Diese Route war bis zu diesem Zeitpunkt vital für Geflüchtete, um dem Alptraum des IS zu entkommen. Der neue Bundeskanzler ist einer der Verfechter  der “Festung Europa”, welche geflüchtete Personen zu Eindringlingen degradiert.Unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung…

  • Anna Freud

    Mit dem Namen Freud verbindet man meistens den Psychoanalytiker und Neurologen Sigmund Freud. Dass seine (im Jahre 1895 in Österreich geborene) Tochter Anna jedoch eine ebenso wichtige Rolle für die Psychoanalyse gespielt hat, ist zwar bekannt, wird aber oft außer Acht gelassen. Anna Freud, die zu Anfang noch als Lehrerin tätig, entwickelte früh ein Interesse für die psychische Gesundheit von Kindern und die Psychoanalyse. Wegen diesem Interesse, absolvierte sie auch später eine Lehranalyse die es ihr ermöglichte als Psychoanalytikerin zu arbeiten und eine eigene Praxis zu eröffnen. Nebenberuflich kümmerte sie sich noch um die Praxis ihres Vaters, dem sie gelegentlich unter die Arme griff und den sie auf diversen Kongressen…

  • Sakura Kai

    Kiischtebléie Gesellschaft D’Kiischtebléien Gesellschaft (Sakura Kai) war en ultra nationalistesche Geheim-Bond deen sech am Kontext vun der japanescher Arméi am Joer 1930 entwéckelt huet. D’Kiischtebléi sollt dobäi d’Vergänglechkeet vum Liewen an déi eegen Opferung duerstellen, mat der d’Zaldote während hirem Kampf konfrontéiert goufen. Mee aus wei engem Grond huet dëse Bond sech gegrënnt? No deem sech an der japanescher Arméi en enormen Onmut par Rapport zu der bestoender Partei-Politik (déi an hiren Ae korrupt war) breet gemaach hat, hunn den Hashimoto Kingoro an de Cho Isamu sech zesumme geschloss an dëse Bond gegrënnt. Ugefouert gouf den Sakura Kai deemno och haaptsächlech vun hinnen, mee och vu weidere Membere vum japanesche…

  • Still marching for Freedom

    Bericht der Pressekonferenz der Angeklagten des March for Freedom (#luxtrial) Nach dem zweiten Prozesstag gegen die Demonstrant*inne vum “March for Freedom” luden die Angeklagten auf eine Pressekonferenz ein. Gegen ein Europa der Grenzen Der “March for Freedom” wurde von “Sans-Papiers” selbst gestartet. Es ging darum, in einem symbolischen Marsch insgesamt fünf Landesgrenzen zu übertreten und so für Bewegungsfreiheit zu demonstrieren. Nicht nur die tödliche Grenze rund um Europa war ein Thema. Denn auch innerhalb Europas werden Grenzen trotz Schengen-Abkommen immer präsenter. Die Grenze zwischen Italien und Frankreich ist beispielsweise zu. Die Bilder von Calais zeigen, wie mitten in Europa Menschen an Grenzen festhängen und keine Möglichkeit haben, weiterzuziehen. Die Forderung…

  • Freedom March-Prozess #luxTrial

    Heute war der erste Verhandlungstag im Prozess rund um den “Freedom March”. Auf einer Demonstration gegen die EU-Flüchtlingspolitik im Juni 2014 in Luxemburg-Kirchberg kam es zu einem brutalen Polizei-Einsatz gegen die Demonstrant*innen.Schockierend war heute nicht nur das neue Video-Material, das zeigte, wie brutal und diletantisch die Polizei an die Auflösung der Demonstration heranging und dadurch die Lage zum Eskalieren brachte. Schockierend war auch das Verhalten der Polizist*innen vor Gericht. Mit ihrer absurden Weigerung, auf Deutsch auszusagen, damit alle Angeklagten sie verstehen, haben die Beamten den Prozess in die Länge gezogen – offensichtlich, um mehr Zeit zu kriegen, um sich untereinander abzusprechen und neue Erklärungen für das durch das neue Video…

  • Finger weg von meinen Privilegien!

    Anti-Feminismus und Fakten sind leider nicht vereinbar. Für manch einen sind Studien, die zeigen dass Männer bevorzugt werden, nur weil sie Männer sind, lästig. Wir leben in einer Welt, in der sowohl feministische als auch gendertheoretische Grundsätze auf breite gesellschaftliche Zustimmung stoßen. Erziehung, Sozialisierung, Bildungswesen, Berufswelt, Politik – sie alle gründen ausnahmslos auf dem Prinzip der Geschlechtergerechtigkeit. Es ist eine Welt, in der alle Menschen gleichberechtigt nebeneinander leben; struktureller Diskriminierung kann nur noch in Geschichtsbüchern begegnet werden. Eine solche Realität legt zumindest ein kürzlich auf RTL.lu veröffentlichter Artikel von Mohamed Hamdi nahe. Ohne sich um Erklärungen oder Belege seiner teils haarsträubenden Aussagen zu bemühen, schafft sich der Journalist regelrecht an…

  • Solidarität mit Erzieher_Innen und Pflegepersonal!

    Am Samstag den 4. Juni waren ca. 10000 Leute auf der Straße um gegen die herrschende Ungerechtigkeit in den sozialen und pflegenden Berufen zu demonstrieren.Seit Jahren schon werden Menschen aus diesen Berufsgruppen nicht nach ihrem Ausbildungsgrad bezahlt, ebenso wurden Zugeständnisse seitens der Regierung und des Patronats immer noch nicht abgeschlossen. Des Weiteren wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Arbeitsverhältnisse in diesen Bereichen desaströs sind. Die Kindergärten sind teilweise überfüllt, sodass eine pädagogisch wertvolle Betreuung nicht möglich ist. In Krankenhäuser muss das pflegende Personal unter Leistungs-und Effizienzdruck arbeiten, welches einen Umgang abseits der Pflege unmöglich macht und das Personal immer weiter belastet.  Es ist erstaunlich, dass eine Regierung die sich (teilweise)…

  • Tod dem Finanzplatz!

    Geschäftsleute, Politiker*innen, Sportler*innen, Kriminelle, Kriegsverbrecher*innen… Die Panama Papers verdeutlichen einmal mehr, wie bequem sich die „globale“ Elite im Neoliberalismus eingerichtet hat. „Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es allen gut“, wird uns immer wieder eingetrichtert. Dabei ist die Realität eine andere: Unter den Augen der Weltpolitik wird der Reichtum – der eben nicht von Betrieben, sondern von arbeitenden Menschen geschaffen wird – am jeweiligen nationalen Fiskus vorbei in Steuerparadiese gebracht. Ziel der Reichen ist es, so wenig wie möglich Steuern zu zahlen und auf kriminelle Art und Weise erwirtschaftetes Geld weißzuwaschen. Während die arbeitende/arbeitslose Bevölkerung, aber auch wir Jugendlichen, Schüler*innen und Studierende mit dem Hinweis auf die „Wirtschaftskrise“ dazu angehalten werden, den Gürtel immer enger zu…

  • Repressionsspirale gegen Flüchtlinge aufbrechen.

    Angesichts der Grenzschließungen innerhalb der EU und insbesondere an der mazedonisch-griechischen Grenze, gestaltet sich die Situation der Flüchtenden auf ihrer Suche nach Schutz immer dramatischer. Die rücksichtslose Abschottung Europas hat die humanitäre Krise in Griechenland drastisch verschärft. Anstatt aber sich solidarisch mit Geflüchteten und den Bemühungen der griechischen Bevölkerung zu zeigen, geben sich viele Länder in Mitteleuropa, darunter die Benelux-Staaten, mit der Rolle des Beobachters am Scheitern der europäischen Idee zufrieden. Die Aufgabe der sogenannten Grenzsicherung und der Regulierung des “Flüchtlingsstrom” soll ausgerechnet der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan übernehmen, dessen AKP-Regime zeitgleich einen Krieg gegen die eigene türkisch-kurdisch Bevölkerung führt und davon spricht kurdische Dörfer zu säubern. Gedeckt durch…